Ein Anstrich verändert oder schützt eine Oberfläche durch ein dafür geeignetes Beschichtungssystem. Am Dach können beispielsweise Holzverkleidungen oder bestimmte Metallbauteile behandelt werden. Eine solche Oberflächenmaßnahme ist von einer neuen Dacheindeckung oder einer funktionsfähigen Dachabdichtung zu unterscheiden. Farbe schließt keine schadhafte Unterkonstruktion und ersetzt keine fehlende Befestigung.
Worauf kommt es in der Praxis an?
Vor dem Beschichten sind Material, Altanstrich, Haftung und Feuchtezustand zu prüfen. Nicht jedes Reinigungs- oder Beschichtungsverfahren ist für jede Dachoberfläche geeignet. Bei bewittertem Holz muss die Ursache von Feuchteschäden geklärt werden. Bei Metall zählen Verträglichkeit und Herstellervorgaben. Ein Angebot sollte Vorbereitung, Produkt und Leistungsziel konkret nennen. Wenn eine Dachbeschichtung als Alternative zur Sanierung angeboten wird, ist besonders zu prüfen, welche tatsächlichen Schäden damit behoben werden sollen.







