Abrissarbeiten am Dach und an angrenzenden Bauteilen gehören zu den anspruchsvollsten Aufgaben im Dachdeckerhandwerk. Die Wiehr Bedachungs GmbH aus Halver-Oeckinghausen plant und führt fachgerechte Rückbau- und Abrissarbeiten an Steildächern, Flachdächern und Dachaufbauten in der Region Märkischer Kreis und darüber hinaus aus – sicher, dokumentiert und mit klarer Trennung von Bau- und Gefahrstoffen.
Viele Eigentümer unterschätzen, wie eng Abriss und Neuaufbau zusammenhängen. Bevor eine Neueindeckung, eine energetische Sanierung oder ein Umbau starten kann, müssen alte Eindeckungen, Dämmstoffe, Unterkonstruktionen und oft auch asbesthaltige Bauteile kontrolliert entfernt werden. Ihr Ansprechpartner kombiniert Dachdecker-Know-how mit den organisatorischen Anforderungen des Rückbaus: Absperrung der Baustelle, Schutz von Nachbarschaft und Verkehr, staubarme Arbeitsweise und die korrekte Entsorgung nach den geltenden Vorschriften.
Am Anfang steht immer die Bestandsaufnahme vor Ort. Wir prüfen die Dachkonstruktion, den Zustand von Sparren und Pfetten, vorhandene Abdichtungen, Anschlüsse an Gauben, Schornsteine und Lichtkuppeln sowie mögliche Schadstoffe. Besonders bei Gebäuden aus den 1960er- bis 1990er-Jahren können Asbestzementplatten, asbesthaltige Dichtungen oder alte Bitumenbahnen vorkommen. Solche Materialien dürfen nicht unkontrolliert freigesetzt werden. Wir kennzeichnen Gefahrenbereiche, setzen Warnhinweise und arbeiten mit geeigneter Schutzausrüstung – von Einwegschutzanzügen über Atemschutz bis zu abgestimmten Arbeitsabläufen, die Faserfreisetzung minimieren.
Für den kontrollierten Rückbau von Flachdächern entfernen wir schichtweise Auflasten, Dämmung und Abdichtung. Betonsteine, Platten und Schüttungen werden sortiert, Paletten und Zwischenlager sauber geführt. So bleibt die Dachfläche begehbar und nachvollziehbar dokumentiert. Wo Kranhilfe nötig ist, organisieren wir den Materialabtransport effizient und schonend für die restliche Bausubstanz. Offene Rohrleitungen, Entwässerungen und Durchdringungen sichern wir temporär, damit kein Niederschlag in die darunterliegenden Räume eindringt.
Beim Steildach beginnt der Abriss häufig mit der Demontage der Eindeckung – Ziegel, Betondachsteine oder Schiefer. Moosbewachsene und brüchige Flächen erfordern besondere Vorsicht, damit keine Teile unkontrolliert abrutschen. Anschließend folgen Lattung, Konterlattung und bei Bedarf die Unterspannbahn. Zeigt sich die Holzkonstruktion geschädigt durch Feuchte, Insekten oder Überalterung, beraten wir transparent zum notwendigen Austausch von Sparren, Wechseln oder Fußpfetten. Der freigelegte Dachstuhl wird fotografisch und schriftlich festgehalten – das erleichtert Abstimmungen mit Statikern, Energieberatern und der Gebäudeversicherung.
Asbestsanierung und asbestverdächtige Bauteile behandeln wir nach den Vorgaben der TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe – Asbest: Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten). Die TRGS 519 beschreibt verbindlich, wie Asbest bei Abbruch- und Sanierungsarbeiten sicher erkannt, freigelegt, entfernt und entsorgt wird – von der Ermittlungspflicht über die Arbeitsbereichsabgrenzung und staubarme Demontage bis zur sachgerechten Verpackung und Entsorgung. Wir setzen diese Vorgaben konsequent um: Zutritt für Unbefugte wird unterbunden, Arbeitsbereiche werden gekennzeichnet und abgegrenzt, und die Materialien werden feucht oder staubarm demontiert, in zugelassene Big Packs oder Folien verpackt und einer zugelassenen Entsorgungsanlage zugeführt. Unsere Mitarbeitenden arbeiten mit geeigneter Persönlicher Schutzausrüstung (Einwegschutzanzug, Atemschutz P2/P3), und die Arbeitsbereiche werden nach Abschluss auf Kontamination geprüft. Eigentümer erhalten die erforderlichen Entsorgungsnachweise und Begleitscheine für Behörden, Versicherer und spätere Veräußerung der Immobilie. So vermeiden Sie Haftungsrisiken und schaffen eine saubere, asbestfreie Grundlage für den Neuaufbau.
Typische asbesthaltige Bauteile am Dach sind Asbestzementplatten (oft als Wellplatten oder Schiefer-Imitation auf Garagen, Schuppen und Nebengebäuden), asbesthaltige Dachpappen und Anstriche, Fugendichtungen sowie alte Klebemassen und Kitte. Bereits der Verdacht auf Asbest verpflichtet zur Vorsicht: Wir empfehlen bei Bestandsgebäuden vor dem Rückbau eine fachkundige Ermittlung nach TRGS 519, bei Bedarf mit Probennahme und Laboranalyse. So lässt sich bereits in der Planung klären, welche Bereiche als asbesthaltig gelten und mit welchem Aufwand zu rechnen ist – statt erst während des Abrisses überrascht zu werden.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Not- und Sicherungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Teilabrissen. Nach Sturm, Brand oder Wasserschaden muss oft zuerst freiliegende Konstruktion geschützt werden. Wir kombinieren gezielten Rückbau beschädigter Bereiche mit Notabdichtung und Gerüst- oder Netzschutz. Unser 24-Stunden-Notdienst unterstützt, wenn akute Gefahr für Personen oder Bausubstanz besteht. Parallel planen wir den dauerhaften Rückbau und die anschließende Neueindeckung, damit Sie nicht unnötig lange mit Provisorien leben.
Abrissarbeiten bedeuten auch Logistik und Nachbarschaftsschutz. Wir stimmen Zufahrten, Containerstandorte und Kranpositionen ab, halten Gehwege frei und achten auf Lärm- und Staubminimierung. Für Gewerbeobjekte und Mehrfamilienhäuser erstellen wir bei Bedarf einen abgestimmten Bauablaufplan, damit Mieter und Nutzer möglichst wenig beeinträchtigt werden. Nach Abschluss des Rückbaus hinterlassen wir eine besenreine, gesicherte Arbeitsfläche – bereit für Dämmung, Neueindeckung, Photovoltaik oder Fassadenanschlüsse.
Rechtlich und technisch relevant sind die Schnittstellen zu Statik, Brandschutz und Entwässerung. Werden Lasten von der Dachfläche genommen oder Konstruktionsteile entfernt, prüfen wir gemeinsam mit Fachplanern, ob temporäre Abstützungen nötig sind. Fallrohre und Rinnen demontieren wir so, dass anschließende Systeme passgenau erneuert werden können. Bei denkmalgeschützten oder ortsbildprägenden Gebäuden stimmen wir Vorgehen und Materialtrennung mit den zuständigen Stellen ab, soweit erforderlich.
Viele Bauherren fragen nach Kosten und Dauer von Abrissarbeiten. Seriöse Antworten gelingen nur nach Besichtigung: Dachfläche, Aufbauhöhe, Schadstoffverdacht, Zugänglichkeit und Entsorgungsweg bestimmen den Aufwand. Asbesthaltige Bauteile erhöhen den Aufwand durch Schutzmaßnahmen, gesonderte Entsorgung und Dokumentation – wir weisen das transparent im Angebot aus. Wir erstellen ein klares Angebot mit Leistungsumfang, Entsorgungspositionen und Zeitfenster – ohne versteckte Posten. Auf Wunsch bündeln wir Abriss, Asbestentsorgung und Neueindeckung aus einer Hand. Das spart Rüstzeiten, reduziert Schnittstellen und sichert einheitliche Gewährleistung aus dem Meisterbetrieb.
Regional sind wir für Eigentümer in Halver, im Märkischen Kreis und der weiteren Umgebung der Ansprechpartner für Dachrückbau und vorbereitende Abrissarbeiten. Ob Einfamilienhaus, Scheune, Werkhalle oder Wohnanlage: Wir bringen Gerüst, Kran und geschultes Personal so ein, dass der Rückbau planbar bleibt. Unsere Fahrzeuge und Teams sind auf Baustellen mit beengten Zufahrten ebenso vorbereitet wie auf großflächige Flachdachobjekte.
Nach dem Abriss beraten wir zum sinnvollen Neuaufbau. Moderne Unterspannbahnen, zeitgemäße Dämmung nach Gebäudeenergiegesetz, sturmsichere Befestigung und abgestimmte Entwässerung verlängern die Lebensdauer des nächsten Daches erheblich. Wer sowieso zurückbaut, sollte energetische und konstruktive Schwachstellen gleich mitdenken. Photovoltaik-Unterkonstruktionen, Dachfenster oder Gründachaufbauten lassen sich im Zuge der Erneuerung oft wirtschaftlicher integrieren als im Nachgang.
Qualität im Abriss zeigt sich in der Dokumentation. Wir halten Ausgangszustand, Zwischenstände und Übergabe fest, listen entsorgte Fraktionen – insbesondere asbesthaltige Materialien mit Entsorgungsnachweis – nachvollziehbar auf und übergeben Ansprechpartner für Rückfragen. So haben Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften und gewerbliche Auftraggeber eine belastbare Akte – wichtig für Versicherungen, Förderstellen und spätere Veräußerung der Immobilie.
Sicherheit hat Vorrang: Absturzsicherung, PSA, Unterweisungen und klare Verantwortlichkeiten auf der Baustelle sind Standard. Unsere Mitarbeitenden arbeiten mit Helm, geeigneter Kleidung und – wo erforderlich, insbesondere bei Asbest nach TRGS 519 – Atemschutz. Gerüste und Fangnetze werden fachgerecht aufgebaut. Für Arbeiten in der Höhe und bei Schadstoffverdacht gelten strenge interne Abläufe, die wir konsequent einhalten.
Wenn Sie Abrissarbeiten am Dach planen, asbestverdächtige Dachplatten nach TRGS 519 entfernen lassen oder vor einer Komplettsanierung den Altaufbau rückbauen möchten, sprechen Sie die Wiehr Bedachungs GmbH an. Wir besichtigen Ihr Objekt in Halver-Oeckinghausen und Umgebung, klären Schadstoffe und Statikfragen und setzen den Rückbau so um, dass der Weg frei ist für ein dichtes, langlebiges und energetisch sinnvolles neues Dach. Kontaktieren Sie uns für eine ehrliche Einschätzung – telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular auf dieser Website.








