Ein Attikablech deckt die Oberseite eines aufgehenden Dachrandes ab. Es schützt den Rand gegen Witterung und führt Wasser über dafür vorgesehene Tropfkanten ab. Die Abdichtung am inneren Dachrand bildet eine eigene, daran anzuschließende Ebene. Eine gut aussehende Metallabdeckung beweist daher noch nicht, dass der darunterliegende Dachanschluss dicht ist.

Worauf kommt es in der Praxis an?

Die Abdeckung benötigt geeignete Halter, einen geplanten Wasserablauf und Bewegungsmöglichkeiten bei Temperaturwechseln. Stöße und Eckausbildungen sind typische Kontrollpunkte. Bei einer Erhöhung der Dachdämmung müssen Breite und Anschlusslage häufig angepasst werden. Klappernde Teile, offene Fugen oder feuchte Fassadenstreifen sollten überprüft werden. Ein starres Verschrauben langer Bleche oder wahlloses Abdichten aller Fugen kann Bewegungen behindern und neue Schäden verursachen.