Ein Biodiversitätsdach soll unterschiedliche Lebensräume auf einer begrünten Dachfläche schaffen. Dafür werden Vegetation und Strukturen gezielt abgestimmt.

Vielfalt braucht Planung

Unterschiedliche Substratbereiche, geeignete Pflanzen und zusätzliche Strukturen können das Konzept prägen. Welche Elemente sinnvoll sind, hängt vom Standort und dem Dach ab. Eine einzelne Dekoration macht aus einer Standardbegrünung noch kein durchdachtes Biodiversitätskonzept.

Technische Grenzen berücksichtigen

Zusätzliche Elemente verändern Lasten und können Wartungswege beeinflussen. Die Entwässerung muss erreichbar bleiben. Auch die Pflege sollte die gewünschten Lebensräume unterstützen, ohne Dachfunktion und Sicherheit zu vernachlässigen.

Wünsche konkret formulieren

Besprechen Sie bei einer Dachbegrünung, welche Ziele Ihnen wichtig sind: vielfältige Blüte, unterschiedliche Vegetationshöhen oder bestimmte Strukturangebote. Fragen Sie, welche Pflege dafür vorgesehen ist. Das Dachsubstrat und seine Verteilung sind dabei ebenso relevant wie die Auswahl der Pflanzen.