Dachentwässerung umfasst die Bauteile, die Niederschlag vom Dach aufnehmen und weiterleiten. Beim Steildach sind dies häufig Rinnen und Fallrohre, beim Flachdach Dachabläufe mit anschließenden Leitungen. Je nach Dach und Planung kommt eine eigenständige Notentwässerung hinzu. Maßgeblich sind unter anderem angeschlossene Fläche, örtliche Bemessungsgrundlagen und die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems.
Worauf kommt es in der Praxis an?
Ein Anbau, eine Dachbegrünung oder eine veränderte Nutzung kann eine erneute Prüfung erforderlich machen. Abläufe müssen dauerhaft zugänglich bleiben. Bei Überlaufen sollte nicht automatisch nur die Rinne vergrößert werden; Stutzen, Fallrohre und weiterführende Leitungen können ebenfalls Engpässe bilden. Regelmäßige Kontrollen erfassen Verschmutzung und Schäden. Während Starkregen sollte niemand zur Selbsthilfe ungesichert auf das Dach steigen; sichere Beobachtungen helfen bei der späteren Untersuchung.








