Dachhaut ist ein Sammelbegriff für die äußere wetterschützende Ebene eines Daches. Je nach Konstruktion kann damit eine geneigte Dachdeckung oder eine zusammenhängende Abdichtung gemeint sein. Diese Systeme funktionieren unterschiedlich. Die Dachhaut ist außerdem nur ein Teil des gesamten Dachaufbaus, zu dem Tragkonstruktion, Dämmung und weitere Schutzschichten gehören können.

Worauf kommt es in der Praxis an?

Bei Schäden sollte genau beschrieben werden, welches Bauteil betroffen ist. Eine neue sichtbare Deckung beseitigt beispielsweise keine vorhandene Durchfeuchtung tieferer Schichten. Bei Photovoltaik oder neuen Leitungen muss die Funktion der Dachhaut nach der Montage erhalten bleiben. Anschlüsse und Befestigungen sind dafür entscheidend. Für eine Bestandsaufnahme helfen Fotos, Aufbauunterlagen und die Beschreibung, wann ein Problem auftritt – etwa bei Wind, Starkregen oder unabhängig vom Wetter.