Ein Feuchtenachweis untersucht, ob ein geplanter Bauteilaufbau unter den angesetzten Bedingungen hinsichtlich Feuchteeintrag und Austrocknung funktioniert.
Was in die Betrachtung eingeht
Materialien, Schichtdicken und die Nutzung des Gebäudes beeinflussen das Feuchteverhalten. Abhängig vom Aufbau kommen unterschiedliche Nachweiswege infrage. Welche Methode geeignet ist, gehört in die Fachplanung. Eine allgemeine Aussage wie „diffusionsoffen gebaut“ ersetzt die Betrachtung der konkreten Schichten nicht.
Annahmen sichtbar machen
Bei Bestandsdächern sind ältere Schichten oft nicht vollständig bekannt. Dann sollte geklärt werden, welche Informationen durch Unterlagen oder Bauteilöffnungen beschafft werden müssen. Ein Nachweis kann nur so gut zum Gebäude passen wie seine Ausgangsdaten.
Bedeutung für Eigentümer
Fragen Sie bei der Dachdämmung, ob ein Nachweis benötigt wird und wer ihn erstellt. Bewahren Sie die zugrunde gelegte Aufbauzeichnung zusammen mit den Unterlagen auf. Die rechnerische Planung und die Luftdichtheitsprüfung behandeln unterschiedliche Aspekte und können sich ergänzen.







