Eine Giebelverkleidung schützt und gestaltet die stirnseitige Außenwand eines Gebäudes unterhalb des Dachabschlusses. Sie kann beispielsweise aus Schiefer, Faserzement, Holz oder Metall bestehen. Je nach System gehören Unterkonstruktion, Hinterlüftung und Wärmedämmung dazu. Die Bekleidung selbst ersetzt weder einen tragfähigen Untergrund noch eine geeignete Ausbildung der Fenster- und Dachanschlüsse.

Worauf kommt es in der Praxis an?

Vor einer Erneuerung sind Befestigung, Feuchtezustand und angrenzende Bauteile zu prüfen. Am Ortgang muss Wasser so abgeleitet werden, dass es nicht hinter die Verkleidung gelangt. Eine zusätzliche Dämmung verändert die Bautiefe und kann Anpassungen an Fensterbänken oder Überständen erforderlich machen. Für Angebote sind Material, Unterkonstruktion und Anschlussarbeiten getrennt zu beschreiben. Bei bloßen Farbwünschen sollte dennoch geprüft werden, ob technische Schäden vorliegen.