Ein Dachgrat ist die nach außen gerichtete Schnittlinie zweier geneigter Dachflächen, beispielsweise an einem Walmdach. Damit unterscheidet er sich von einer Kehle, in der Wasser zusammenläuft. Die Gratdeckung wird passend zum verwendeten Material ausgebildet, etwa mit Formziegeln, Schiefer oder Metall. Unterkonstruktion und Befestigung sind Teil dieses Details.
Worauf kommt es in der Praxis an?
Am Grat treffen Deckreihen unterschiedlicher Flächen zusammen. Zugeschnittene Stücke und Abdeckelemente benötigen eine geeignete Sicherung. Bei Reparaturen sind deshalb neben sichtbaren Rissen auch Befestigung und Unterlage zu prüfen. Ein neuer Gratziegel allein behebt keine geschädigte Traglatte. Bei einer Neueindeckung sollten Übergänge zum First und zur Traufe sauber geplant sein, damit Wasserführung, Lüftung und äußeres Erscheinungsbild zusammenpassen.







