Kunststoffabdichtungen bestehen aus für den jeweiligen Einsatz vorgesehenen Bahnen, etwa aus PVC oder FPO/TPO. Elastomerbahnen wie EPDM bilden eine eigene Werkstoffgruppe, werden im Alltag aber häufig mitgenannt. Verbindung, Befestigung und Verträglichkeit unterscheiden sich je nach System. Eine pauschale Verarbeitungsempfehlung für alle Kunststoff- und Elastomerbahnen wäre daher ungeeignet.
Worauf kommt es in der Praxis an?
Vor einer Reparatur muss das vorhandene Material identifiziert werden. Klebstoffe, Schweißverfahren und Reinigungsmittel sind nicht beliebig austauschbar. Bei einer Neuplanung zählen Untergrund, Bewegungen, Windlasten und spätere Nutzung. Anschlüsse, Nähte und Durchdringungen sollten zugänglich und kontrollierbar ausgeführt werden. Unter einer Begrünung sind zusätzlich Wurzelschutz und Schutzlagen zu berücksichtigen. Produktunterlagen und die Dokumentation des eingebauten Systems erleichtern spätere Wartung und Erweiterungen.






