Titanzink ist eine Zinklegierung mit kleinen Anteilen weiterer Metalle, die ihre Eigenschaften für die Verarbeitung verbessern. Sie wird unter anderem für Dachrinnen, Fallrohre, Abdeckungen und Falzdeckungen verwendet. Die Oberfläche bildet unter geeigneten Bedingungen eine Patina. Diese natürliche Veränderung ist von punktueller Korrosion oder Feuchtigkeitsschäden zu unterscheiden.
Worauf kommt es in der Praxis an?
Bauteile aus Titanzink verändern ihre Länge bei Temperaturschwankungen. Befestigungen und Verbindungen müssen Bewegung ermöglichen, ohne undicht zu werden. Auch die Verträglichkeit mit angrenzenden Baustoffen und ablaufendem Wasser ist wichtig. Dauerhaft eingeschlossene Feuchtigkeit kann problematisch sein. Bei Flecken oder Schäden sollte deshalb der gesamte Einbauzustand betrachtet werden; eine pauschale Lebensdauer lässt sich allein aus dem Werkstoffnamen nicht ableiten.








