Eine Schieferfassade in Gevelsberg kann ruhig, lebendig oder klar gegliedert wirken. Deckart, Format und Anschlüsse sollten gemeinsam bemustert werden.

Schiefer wird häufig zuerst mit seiner Farbe verbunden. Mindestens ebenso stark prägt jedoch die Anordnung der Steine das Erscheinungsbild einer Fassade. Unterschiedliche Deckbilder können dieselbe Gebäudefläche ganz verschieden wirken lassen. Deshalb lohnt sich eine Entscheidung anhand der tatsächlichen Fassadengeometrie.

Fenster und Gebäudekanten einzeichnen

Betrachten Sie die Fassade mit ihren Öffnungen, Ecken und Übergängen. Eine große geschlossene Wandfläche stellt andere gestalterische Fragen als eine schmale Fläche zwischen mehreren Fenstern. Auch angrenzende Materialien sollten in der Darstellung sichtbar sein. So wird das Deckbild im Zusammenhang und nicht nur als isoliertes Muster beurteilt.

Formate und Anordnung vergleichen

Naturschiefer lässt unterschiedliche Formate und Deckarten zu. Der Hersteller Rathscheck zeigt eine Übersicht von Dach- und Fassadendeckarten. Solche Beispiele geben Anregungen; die Eignung der ausgewählten Ausführung muss für das konkrete Vorhaben geklärt werden. Auch die Wirkung von Fugen, Linien und wechselnden Formaten ist am Gebäude zu betrachten.

Kleine Details in die Bemusterung aufnehmen

Fensterbänke, seitliche Abschlüsse und Übergänge zum Dach prägen den fertigen Eindruck. Fragen Sie, wie die gewählte Deckart an diesen Stellen fortgeführt wird. Bei einer hinterlüfteten Konstruktion gehört außerdem die Hinterlüftung in die technische Planung. Ein schönes Flächenmuster ist noch kein vollständiger Fassadenentwurf.

Materialentscheidung eindeutig festhalten

Dokumentieren Sie Schieferart, Format und vorgesehene Deckweise zusammen mit den Anschlussdetails. Bei einer Teilreparatur gelten andere Auswahlfragen als bei einer vollständig neuen Fläche. Wiehr Bedachungs GmbH bespricht mit Ihnen die Schieferarbeiten und die Möglichkeiten am Bestand. Senden Sie über die Projektanfrage Ansichten der betroffenen Fassade und Beispiele der gewünschten Wirkung. Das schafft eine konkrete Grundlage für die Beratung.