Ein Dach kann mehr als eine Aufgabe übernehmen. Wer in Herdecke sowohl Photovoltaik als auch eine Begrünung plant, sollte beide Wünsche deshalb früh zusammenbringen. Werden die Projekte getrennt vorbereitet, können später Flächen, Zugänge oder technische Details miteinander konkurrieren. Eine abgestimmte Planung beginnt beim Gebäude und führt erst danach zur Auswahl der einzelnen Systeme.
Den gemeinsamen Ausgangspunkt festlegen
Geht es um einen Neubau, eine Sanierung oder um ein bereits genutztes Dach? Halten Sie den vorhandenen Aufbau und die geplanten Änderungen in einer Übersicht fest. Teilen Sie allen Beteiligten mit, dass beide Nutzungen vorgesehen sind. So kann früh geklärt werden, welche Nachweise und Untersuchungen für das konkrete Gebäude erforderlich sind.
Der Bundesverband GebäudeGrün zeigt unterschiedliche Prinzipien für Solargründächer. Die Kombination ist damit ein eigenes Planungsthema. Eine allgemeine Darstellung ist jedoch kein fertiger Aufbau für Ihr Dach und ersetzt keine objektbezogene Abstimmung.
Flächen nicht vollständig verplanen
Bei der ersten Skizze sollten neben Modulen und Begrünung auch Zugänge, vorhandene Aufbauten und Kontrollbereiche sichtbar bleiben. Wie erreichen Fachleute später einen Ablauf oder eine Anschlussstelle? Welche Bereiche müssen für Arbeiten zugänglich sein? Solche Fragen sollten nicht erst gestellt werden, wenn die Fläche bereits belegt ist.
Die Dachbegrünung bringt eigene Anforderungen an Pflege und Aufbau mit. Die Photovoltaikanlage benötigt wiederum eine abgestimmte Montage- und Elektroplanung. Die Aufgaben lassen sich verbinden, aber nicht ohne klare Zuständigkeiten.
Lasten und Dachzustand gemeinsam beurteilen
Für den geplanten Gesamtaufbau müssen die baulichen Voraussetzungen geklärt werden. Dazu gehören die Tragfähigkeit und der Zustand der Abdichtung. Lassen Sie sich erläutern, welche Bestandteile in den Nachweisen berücksichtigt werden und welche Daten noch fehlen. Pauschale Aussagen zur Eignung einer Dachform reichen hierfür nicht aus.
Ist eine neue Abdichtung erforderlich, bietet sich die gemeinsame Planung besonders an. Ein späterer Umbau unter bereits montierten Elementen kann aufwendiger zu organisieren sein. Deshalb sollte die Reihenfolge von Dacharbeiten, Begrünung und Montage schriftlich abgestimmt werden.
Pflege und Wartung vorab organisieren
Wer kontrolliert die Vegetation, wer betreut die Anlage und wer prüft die Dachdetails? Vereinbaren Sie, wie Feststellungen zwischen den Beteiligten weitergegeben werden. Auch die Dokumentation der verdeckten Bereiche ist hilfreich: Spätere Arbeiten lassen sich besser vorbereiten, wenn der Aufbau bekannt ist.
Eine Anlage sollte nicht allein nach der anfänglichen Flächenbelegung beurteilt werden. Überlegen Sie, ob die vorgesehene Nutzung auch in einigen Jahren gut zugänglich und betreubar bleibt.
Für Ihr Projekt in Herdecke besprechen wir die Dacharbeiten und die notwendigen Schnittstellen. Nennen Sie über die Kontaktseite Dachart, vorhandene Unterlagen und beide Nutzungswünsche. So kann die Beratung mit einem gemeinsamen Plan beginnen.








