Ein Dehnungsausgleicher nimmt Längenänderungen in dafür vorgesehenen Bauteilen auf. Im Dachbereich ist das unter anderem bei Metallrinnen und Abdeckungen relevant.
Temperatur verändert Längen
Metallbauteile dehnen sich bei Erwärmung aus und ziehen sich bei Abkühlung zusammen. Bei längeren Abschnitten muss diese Bewegung berücksichtigt werden. Andernfalls können Verbindungen oder Anschlüsse beansprucht werden.
Passend zum Bauteil planen
Material, Länge und Befestigung bestimmen, wie der Bewegungsausgleich auszuführen ist. Das Bauteil ist daher keine beliebig platzierbare Reparaturstelle. Auch eine bereits vorhandene Lösung darf bei späteren Arbeiten nicht unbemerkt überbrückt oder blockiert werden.
Bei Reparaturen nachfragen
Wenn Rinnen oder Abdeckungen wiederholt an Verbindungen auffallen, sollte die Bewegungsmöglichkeit mitgeprüft werden. Bei der Spenglerei können die vorhandenen Details eingeordnet werden. Eine Bewegungsfuge betrifft allgemein die Trennung beweglicher Bauteilbereiche; der Dehnungsausgleicher ist eine darauf abgestimmte technische Lösung.








