Bei einer Einblasdämmung wird ein dafür zugelassener loser Dämmstoff mit einer Maschine in vorbereitete Hohlräume eingebracht. Abhängig vom System werden etwa Zellulose, Mineralwolle oder Holzfasern eingesetzt. Das Verfahren kann schwer zugängliche Bereiche erreichen, braucht aber abgegrenzte, geeignete Gefache und eine abgestimmte Einbaudichte. Verdeckte Hindernisse können die Verteilung beeinflussen.
Worauf kommt es in der Praxis an?
Vorher sind Hohlraumgeometrie, Feuchtezustand, Begrenzungsschichten und notwendige Lüftungsräume zu prüfen. Eine vorhandene Luftschicht darf nicht ohne bauphysikalische Klärung gefüllt werden. Die Dämmung ersetzt keine luftdichten Anschlüsse und behebt keine Undichtigkeit der Dachhaut. Bei der Ausführung sollten Material, Einbaudichte und bearbeitete Flächen dokumentiert werden. Zur Vorbereitung helfen Bestandspläne und Hinweise auf ältere Feuchteschäden oder bereits vorgenommene Dämmarbeiten.







