Holzfeuchte beschreibt den Wassergehalt des Holzes bezogen auf seine trockene Masse. Für die Beurteilung am Dach sind Messverfahren und Bedingungen entscheidend.
Beobachtung und Messung trennen
Eine Verfärbung allein sagt nicht zuverlässig, wie feucht ein Bauteil aktuell ist. Umgekehrt kann Feuchtigkeit vorhanden sein, bevor deutliche Spuren entstehen. Eine fachliche Untersuchung betrachtet deshalb Messwerte zusammen mit Einbauort, Nutzung und möglichen Feuchtequellen.
Einzelwerte einordnen
Messstellen, Material und Messmethode beeinflussen die Aussage. Bei Auffälligkeiten kann es wichtig sein, den Verlauf über mehrere Stellen oder Zeitpunkte zu betrachten. Ein einzelner Wert ersetzt weder die Ursachenklärung noch eine Beurteilung der Tragfähigkeit.
Vor dem Verschließen klären
Wenn bei einer Dachsanierung feuchtes Holz festgestellt wird, sollten Ursache und weitere Maßnahmen vor dem Schließen des Aufbaus geklärt werden. Auch der Feuchtenachweis des geplanten Dachaufbaus kann Teil der fachlichen Planung sein.







